Ordensschwestern

Schwestern der kath. Heimatmission von U.L. Frau/Regensburg Bereits unter Pfarrer Fuß wurde am 13.10.1935 zwischen der Schwesternvereinigung und den katholischen Pfarrämtern Marktredwitz, Wunsiedel, Marktleuthen und Selb ein Vertrag geschlossen, in dem für diese vier Pfarreien zwei Schwestern, sowie eine weitere für 3 Tage wöchentlich für die Dienste der Seelsorgehilfe zur Verfügung standen.

In Marktleuthen waren tätig:
Schw. M. Magdalena bis Juni 1939
Schw. M. Augustina bis zum 31.12.1943
Schw. M Canisia bis Mai 1950
Schw. M. Lioba als Vollkraft bis 31.12.1955

Erst ab Januar 1957 war eine Wiederbesetzung möglich. Bis Oktober 1960 Schw. Pia. Für 2 Jahre folgte Schw. M. Erharda. Von 01. Nov. 1962 bis 30. April 1968 Schw. M. Mechthild. Nahtlos folgte bis zum 15.01.1970 als Katechetin und Seelsorgehelferin Schw. M. Richardis, so wie im Schuljahr 1971/72 Schw. M. Ulrike. Die Schwestern der Kath. Heimatmission haben in unserer Diasporapfarrei im Pfarrbüro, in der Schule, in den kirchl. Organisationen und als Caritasschwestern tätig. Schwestern der Armen Franziskanerinnen von der hl. Familie zu Mallersdorf. Trotz des Schwesternmangels hat Dr. Michael Buchberger 1957 in die Diasporapfarrei Marktleuthen Schwestern gesandt.

Die ersten drei Schwestern waren:
Schw. M. Castula – Kindergärtnerin und Oberin des neuen Konvent
Schw. M. Stanisla – ambulante Krankenschwester
Schw. M. Tabras – Hauswirtschaftlerin

Von September 1965 bis Juli 1966 war Schw. M. Hugonia als Oberin und Kindergärtnerin in Marktleuthen.

Shwester Gieselind

Ab 08.08.1966 kamen folgende Schwestern:
Schw. M. Nidgaria – als Oberin und Hauswirtschafterin
Schw. M. Adelara – als Hauswirtschafterin
Schw. M. Gieselind – als Kindnergärtnerin

 
Ambulante Krankenstation

Nach der Gründung der Schwesternstation im Jahre 1557 besuchte die damalige Krankenschwester M. Stanisla regelmäßig die einsamen und alten Leute der Pfarrei, pflegte die Kranken in ihrer Wohnung und verabreichte notwendige Spritzen. Im Jahr 1959 wurde dann ein eigener Krankenpflegeverein gegründet, der auch Kirchenlamitz und Röslau mit einschloss. Noch im Gründungsjahr zählte der Verein 172 Mitglieder. Ohne Unterschied der Konfession wurden Behinderte und Kranke betreut. Ab August 1966 führte Schwester Waldeberta, besonders bekannt in Marktleuthen durch Sandalen, Fahrrad und Schirm, ebenfalls staatlich anerkannte Krankenschwester, das begonnene Werk weiter. Sie verzeichnete in 13 Jahren ihrer Tätigkeit 9.263 Besuchspflegen, 307 Halbtagspflegen und 177 Nachtwachen verzeichnen. Sie verließ im August 1994 Marktleuthen als letzte Schwester der ambulanten Krankenstation.

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Schw. Waldeberta